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Arbeiter Fischereiverein Leoben Der Fischereiverein Leoben bewirtschaftet derzeit neben einem Teich- und Altarmrevier, ca. 12 km des Mur- Flusses in der Steiermark. Die Mur als Hauptfluss der Steiermark hat bei Leoben eine Gewässergüte von etwa II und ist sowohl durch Fließstrecken als auch durch Kraftwerksstaubereiche und Restwasserstrecken geprägt. Kennzeichnend für dieses Fließgewässer ist der allmähliche Übergang von der Forellen- zur Äschenregion.Leitfisch ist unzweifelhaft die Forelle, in sogenannten Äschen- Jahren ist erfreulicherweise ein verstärktes Auftreten der Äsche zu beobachten. Untergeordnet sind in diesem Gewässer auch Aitel und Barben anzutreffen. Vereinzelt werden auch Huchen und Saiblinge gefangen. In seltenen Fällen können auch Teichflüchtlinge wie Karpfen, Zander, Flussbarsch, Rotaugen / Rotfedern und Hechte gesichtet werden. Als autochtone Begleitfische wären noch Schneider, Strömer, Gründlinge, Schmerlen, Koppen und Neunaugen zu nennen. Bedauerlich ist, daß der in alten Schriften beschriebene (...vom Volke groß bestaunte alljährliche Nasenzug mit Millionen von Näslingen..) als Folge der Kraftwerksbauten und geänderten Umweltbedingungen heute nicht mehr stattfindet. Da die Nasen eine hervorragende Nahrungsbasis für den König unserer Gewässer, dem Huchen wären, hat der Fischereiverein Leoben schon vor Jahren Versuche mit Nasen- Besatzmaßnahmen durchgeführt. Bedauerlicherweise fallen alljährlich in den Wintermonaten auch in diesen Versuchsstrecken, Schwärme von Kormoranen ein und vernichten neben dem Forellen-, Äschen- und Junghuchenbestand auch die heranwachsenden Nasengenerationen. |
Revier - Impressionen 